Hardtail oder Fully?
Federweg, Gewicht, Budget – welches Mountainbike-Konzept passt zu deinem Einsatzgebiet? Wir klären alle Fragen.
Was ist was?
Ein Hardtail hat nur eine Federgabel vorne – der Hinterbau ist starr. Ein Fully (Full Suspension) hat zusätzlich eine Hinterradfederung. Das klingt simpel, hat aber massive Auswirkungen auf Fahrgefühl, Gewicht und Preis.
| Hardtail | Fully | |
|---|---|---|
| Federweg | 80–130 mm (nur vorne) | 100–180 mm (vorne + hinten) |
| Gewicht | 10–13 kg | 12–16 kg |
| Preis | ab ca. 800 € | ab ca. 1.800 € |
| Wartung | Wenig – kein Dämpfer | Mehr – Dämpfer-Service nötig |
| Ideal für | XC, Touren, Einsteiger | Trail, Enduro, technisches Gelände |
Wann Hardtail?
Ein Hardtail ist perfekt für Einsteiger, Cross-Country-Fahrer und alle, die ein leichtes, pflegearmes Bike wollen. Auf Forststraßen, leichten Trails und für Touren reicht ein Hardtail vollkommen aus. Plus: Für dasselbe Budget bekommst du deutlich bessere Komponenten als bei einem Fully.
Wann Fully?
Sobald Wurzeln, Steine und Stufen zum Alltag gehören, spielt ein Fully seine Stärken aus. Die Hinterradfederung bringt mehr Traktion, Komfort und Kontrolle in ruppigem Gelände. Für Enduro, Trail-Riding und Bikeparks ist ein Fully fast Pflicht.
Starte mit einem guten Hardtail (1.000–1.500 €) und fahre damit eine Saison. So lernst du Fahrtechnik, merkst was dir liegt, und kannst beim nächsten Bike gezielter wählen.